27.08.2020 10:30:45 | SHK-Wiesbaden
über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

Lehrgang erfüllt die Anforderungen an eine Mitarbeiterweiterbildung gemäß § 63 (1) AwSV

In der Bundesverordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen [AwSV] (v. 18. April 2017) sind die gesetzlichen Grundlagen für ein Tätigwerden von SHK-Betrieben für den Bereich Heizölverbrauchertankanlagen festgelegt.

Tätigkeiten an Heizöllageranlagen, soweit diese nicht die in § 45 AwSV genannten Ausnahmen sind, dürfen nur von Fachbetrieben durchgeführt werden.
Fachbetriebe im Sinne der AwSV unterliegen unterschiedlichen Anforderungen in der Qualifikation der mit der Durchführung der Arbeiten betrauten Mitarbeiter.

1. die betrieblich verantwortliche Person (Meister SHK-Handw., staatl. gepr. Techniker, Hochschul-/Fachhochschuldiplom
einschlägige Fachrichtung) muss mindestens alle zwei Jahre an einer geeigneten Fortbildung nach § 61
AwSV teilnehmen (nicht dieses Seminar).

2. das eingesetzte Personal muss regelmäßig an externen Schulungen gemäß § 61 AwSV oder anderen
gleichwertigen Fortbildungsveranstaltungen teilnehmen (dieses Seminar).

3. mindestens einmal pro Jahr hat eine interne Unterweisung der Mitarbeiter durch die betrieblich verantwortliche
Person zu erfolgen (nicht dieses Seminar).
Sachverständigenorganisationen oder Güte- & Überwachungsgemeinschaften sind verpflichtet die Zertifizierung
zu entziehen, wenn der Fachbetrieb diese Anforderung nicht erfüllt.